Ein Fehler? Was ist mit den Karussell-Beiträgen los?

Instagram bietet Ihnen verschiedene Formate für Ihre Beiträge. Eines dieser Format ist das sog. Karussell. Sie können bis zu 10 Bilder/Grafiken/Videos als Slideshow veröffentlichen durch die Nutzer*innen durchklicken können. Der Karussell-Beitrag.

Aber was ist nur los mit Karussell-Beiträgen? Vor gut einem Jahr habe ich festgestellt, dass mit Karussell-Beiträgen so gut wie keine neuen Accounts erreicht werden.

Woher ich das weiß? Durch die Beitrags-Insights. Hier können Sie nachher wie viele Ihrer Follower und wie viele Nicht-Follower Sie mit Ihrem Beitrag erreicht haben. Wenn wir mit unseren Accounts wachsen wollen und innerhalb unserer Zielgruppe sichtbar werden wollen, ist es wichtig, dass wir auch neue Profile erreichen.

Manch einer behauptet, dass ein Bug auf Insta – ein technischer Fehler, der sich aber nur auf die Insights bezieht. Ich kann das leider nicht bestätigen. Bei jedem Beiträge schaue ich mir nicht nur die Reichweite an, sondern schaue auch, wer auf die Beiträge reagiert hat. Hier ergibt sich für mich ein ganz klares Bild. Ein Karussell-Beitrag erreicht nur Reichweite innerhalb der Follower und auch nur diese reagieren auf den Beitrag.

Anders sieht es hier bei Reels oder Einzelbeiträgen aus. Mit diesen erreiche ich nicht nur neue Profile, sondern erhalte auch entsprechend Reaktionen von neuen Profilen.


Aber was heißt das nun konkret? Auf Karusell’s verzichten? Nicht unbedingt. 

Zum einen betrifft dieses Phänomen nicht alle Branchen. Testen ist hier angesagt und die Insights im Auge behalten.

Zum anderen kann es je nach Social Media Strategie durchaus sinnvoll sein Karussell’s dennoch zu nutzen. Denn 10 Slides bedeuten eben auch, dass Sie z.B. Ihre Expertise besonders gut unter Beweis stellen können oder eine sog. Story erzählen können – mehr Platz mehr Möglichkeiten.


Alles in allem ist es mit Karussell’s genauso wie allem anderen rund ums Marketing: Testen, testen und nochmals testen.


Foto: Canva Pro | 23.10.23 | Maciej Bledowski